Alzheimer: Auf diese Veränderungen sollten Sie achten

Auch wenn im Gesundheitsbereich aktuell ein anderes Thema die fast ungeteilte Aufmerksamkeit für sich beansprucht: Alzheimer bleibt eine Volkskrankheit. Jedes Jahr erkranken Angaben der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) 200.000 Menschen an der häufigsten Form der Demenz. Die Experten empfehlen, sich die Symptome bewusst zu machen, die auf eine Erkrankung hinweisen können:

  • Gedächtnislücken
  • Schwierigkeiten beim Planen und Problemlösen
  • Probleme mit gewohnten Tätigkeiten
  • Räumliche und zeitliche Orientierungsprobleme
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Neue Sprach- und Schreibschwäche
  • Verlegen von Gegenständen
  • Eingeschränktes Urteilsvermögen
  • Verlust von Eigeninitiative und Rückzug aus dem sozialen Leben
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • Stimmungsschwankungen ohne erkennbaren Grund

Normale Alterserscheinungen

Abzugrenzen sind die Symptome von normalen altersbedingten Veränderungen. Dazu gehört das kurzfristige Vergessen von Namen und Verabredungen, an die man sich später aber wieder erinnert. Aber auch Zerstreutheit, wenn viele Dinge gleichzeitig anstehen, dürfte zu den normalen Folgen des Älterwerdens gehören. Ebenso wie gelegentlicher Hilfebedarf beim Umgang mit anspruchsvollen Alltagsanforderungen, zum Beispiel dem Programmieren des Fernsehers. Auch wenn sich ein älterer Mensch dann und wann im Wochentag irrt und es später merkt, spricht viel für eine übliche Erscheinung des Älterwerdens.

Im Zweifel zum Hausarzt

Gleiches gilt für verändertes oder verringertes Sehvermögen, zum Beispiel aufgrund von Linsentrübung, Probleme, ab und zu nicht das richtige Wort zu finden, Dinge hin und wieder zu verlegen und dann wiederzufinden sowie eine unüberlegte oder schlechte Entscheidung zu treffen. Auch sich manchmal beansprucht zu fühlen durch Anforderungen bei der Arbeit, in der Familie oder durch soziale Verpflichtungen, gilt nach Einschätzungen der AFI-Experten eher als normal wie auch die Irritation, wenn geregelte Alltagsabläufe geändert oder unterbrochen werden.

Frühzeitiger Therapiebeginn

Grundsätzlich gilt: Wer sich Sorgen um sein Gedächtnis macht, sollte immer einen Hausarzt aufsuchen. Denn nur durch eine medizinische Untersuchung kann der Arzt feststellen, was die Ursache von Gedächtnisproblemen ist. Eine Selbstdiagnose ist nicht möglich. Im Falle einer Alzheimer-Erkrankung sollte möglichst frühzeitig mit einer Therapie begonnen werden. Die Medikamente, die den Verlauf verzögern können, wirken am besten zu Beginn der Krankheit.

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Geht es Ihnen gut? Bei allen Gesundheitsfragen rund um Ihr persönliches Wohlbefinden beraten Sie natürlich auch die Experten aus Ihrer Guten Tag Apotheke beraten natürlich gerne. Bei Bedarf lotst Sie der Apotheken-Finder zur richtigen Adresse ganz in Ihrer Nähe. Kostenloses Infomaterial zur Alzheimer-Krankheit gibt es bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V., Kreuzstr. 34, 40210 Düsseldorf; Telefon 0211/86 20 66 0. Weitere Informationen gibt es auch im Internet.

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