Basenfasten für fast jeden möglich

von pelikanapo

Mit dem Aschermittwoch begann für Christen Mitte Februar die Fastenzeit und auch abseits religiöser Prägungen ist der März ein Fastenmonat: Viele Menschen nutzen die Zeit bis Ostern für Enthaltsamkeit und schöpfen neue Kraft. Neben dem klassischen Fasten ist das Basenfasten eine einfache Möglichkeit, die Weichen für eine dauerhaft gesunde Ernährung zu stellen. Hinzu kommt, dass das Basenfasten für fast jeden möglich ist.

Was ist „gesund“? 

Seit Ende der 1990er Jahre erinnert der Verband für Ernährung und Diätetik e.V. mit dem Tag der gesunden Ernährung am 7. März eines jeden Jahres daran, wie wichtig es ist, sich ausgewogen zu ernähren – eigentlich jeden Tag. Doch viele fragen sich, was genau „gesund“ ist. Dass frisches Obst und Gemüse dazu gehören, ist weitestgehend unstrittig: Dagegen scheiden sich die Geister schon bei der Frage, ob auch Fleisch dazu gehört. Veganer gehen noch einen Schritt weiter und streichen alle tierischen Produkte vom Speiseplan, verzichten also auch auf Eier, Honig oder Milch. Und wieder andere Fastende entsagen dem Getreide, während andere unbedingt auf Rohkost setzen.

Zu viel und zu wenig

Wer Gesundheit, Wohlbefinden und die eigene Leistungsfähigkeit ins Gleichgewicht bringen will, kommt um einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt nicht herum – das ist so sicher wie die Tatsache, dass das Gros der Menschen in der westlichen Hemisphäre sich eher nicht in dieser Hinsicht optimal ernährt. Konkret essen und trinken wir zu viel von dem, was unseren Körper übersäuert und vernachlässigen Dinge, die mit ihrer basischen Wertigkeit im Körper für Ausgleich sorgen. Zu viel Fleisch, Milchprodukte, Eier, Getreideerzeugnisse wie Brot und Gebäck aber auch Süßigkeiten, Kaffee und Cola stehen zu oft zu wenig „basischen“ Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Kräutern, Pilzen, Keimlinge, Samen, Kernen, Mandeln und Nüssen gegenüber.

Trotzdem satt essen

Mit einer Basenkur lässt sich gut eine Umstellung auf eine dauerhaft gesunde Ernährung erreichen, empfiehlt Heilpraktikerin und Bestsellerautorin Sabine Wacker: Die Fachfrau ist seit mehr als 20 Jahren mit Basenfasten befasst und hat zahlreiche Bücher zur basischen Ernährung geschrieben. „Basenfasten ist eine zeitlich begrenzte Kur, in der für eine Woche nur Obst und Gemüse auf den Tisch kommen“, so Wacker. Im Gegensatz zum viel strengeren und daher nicht für jedermann geeigneten Heilfasten darf man sich beim Basenfasten satt essen und sein Essen auch wirklich genießen. Während der Basenfasten-Kur kommen nur Basen bildende Lebensmittel – vor allem frisches Obst, knackige Salate, frische Kräuter, Keimlinge und leckere Gemüsegerichte – auf den Tisch. Die den Stoffwechsel und die Hüften belastenden Säurebildner wie Fleisch, Wurstwaren, Milchprodukte, Brot, Nudeln, Reis, Süßigkeiten, Limos und Alkohol sind während dieser Zeit tabu.

Gesundheitliche Probleme

Was viele nicht wissen: Auch Vegetarier und sogar Veganer können übersäuert sein, denn nicht nur die tierischen Produkte sind Säurebildner. Säurebildner sind all jene Nahrungsmittel, die während des Verdauungsprozesses vom Stoffwechsel zu Säuren umgebaut werden. Diese Säuren werden im Normalfall wieder ausgeschieden. Ist die tägliche Säurezufuhr dauerhaft zu hoch, entsteht eine Säurelast. Mit der Folge, dass Säuren im Körper (meist im Bindegewebe) zwischengelagert werden und können zu gesundheitlichen Störungen führen: Diese reichen von Verdauungsbeschwerden über Allergien und Infektanfälligkeit bis hin zu hormonellen Störungen.

Auch „danach“ basenreich

Ein bis zwei Wochen Basenfasten wirken diesem ungesunden Ungleichgewicht entgegen und helfen die Gesundheit zu erhalten. Wichtig ist, dass auch nach der basenfasten Kur die Ernährung auf „basenreich“ umgestellt wird mit täglich Obst plus Salat und Gemüse auf den Teller.

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