Die Trend-Sportart Stand-up-Paddling

von pelikanapo

Das Stand-Up-Paddling ist gerade ein wahrer Trend. Das ist auch kein Wunder, denn auch Anfänger kommen mit dem SUP Board sehr schnell zurecht. Aber wie gesund ist dieser Sport eigentlich? Welche Muskeln werden trainiert und worauf müssen wir achten? 

Stand-Up-Paddling – woher kommt es? 

Das Stand-Up-Paddling (kurz SUP genannt) ist eine ziemlich junge Wassersportart. Erst seit ein paar Jahren stehen die Leute auf dem Board. Auf Deutsch wird es auch Stehpaddeln genannt und hat wahrscheinlich sehr weit zurückreichende Ursprünge. Zum Beispiel standen polynesische Fischer in ihren Booten und haben sich mit Paddeln nach vorne geschoben. Auch Surfer müssen häufig auf ihrem Board stehen. Auf Hawaii ist es schon länger ein gewohntes Bild, dass Surflehrer sich mit Paddeln (also Paddling) bewegen, um schneller zu den Schülern zu gelangen. Wie genau daraus jetzt eine Trendsportart geworden ist, liegt im Nebel. Sicher ist aber, dass SUP mittlerweile eine waschechte Wassersportart ist, die auch auf Wettkampfniveau betrieben wird. 

Was genau ist Stand-Up-Paddling? 

Das Prinzip ist ziemlich einfach. Die Sportler stehen (stand up) in der Mitte auf ihrem SUP Board und bewegen sich mit Hilfe eines Paddels durch Paddling fort. Dabei richten sie den Körper nach vorne und das Paddel wird immer abwechselnd links und rechts vom Brett ins Wasser getaucht – wie beim Kanufahren! 

SUP für Fitness und Gesundheit 

SUP ist so beliebt, weil es auf vielen verschiedenen Niveaus praktiziert werden kann. Anfänger schaffen es in der Regel schon nach einigen Minuten, sich mit dem SUP Board fortzubewegen. Der Stand-Up-Paddling kann sehr schonend betrieben werden und ist deswegen auch für ältere Menschen ein großer Spaß auf dem Board.

Wie viel Sie Ihre Muskeln auf dem Board trainieren, hängt von der Intensität ab, mit der Sie den Sport betreiben. Aber grundsätzlich ist SUP ein sehr gutes Training für den ganzen Körper. Sie beanspruchen Ihre Arme und die komplette Rumpfmuskulatur beim Paddling. Gleichzeitig müssen Sie mit dem Paddel gegen die Bewegung des Wassers halten und einen festen Stand auf dem SUP Board wahren – das kräftigt wiederum die Beine. 

Vor allem hat SUP einen großen Einfluss auf die tieferliegende Muskulatur. Die wird ununterbrochen beansprucht, damit Sie auf dem wackeligen Board das Gleichgewicht halten können. Ist diese Muskulatur gut trainiert haben Sie im Alltag eine aufrechtere Haltung – SUP ist also sehr gut für den Rücken. 

Tipps für Stand-Up-Paddling Anfänger 

  • Machen Sie die ersten Fahrversuche auf dem SUP Board an einem windstillen Tag auf möglichst ruhigem Gewässer 
  • Am Anfang sollten Sie ein breites Allrounder-Board wählen, das liegt ruhig im Wasser 
  • Starten Sie am besten in einem flachen Bereich des Wassers, in dem Sie bequem neben dem Brett stehen können. So können Sie leichter aufsteigen 
  • Knien Sie sich erst einmal auf das Paddle Board. Sie können in dieser Position auch ein Stück fahren, noch nicht im Stand Up, damit Sie schon einmal ein Gefühl für die Bewegung beim Paddling bekommen 
  • Für das echte Stehpaddeln stellen Sie sich in den Vierfüßlerstand, stellen Sie die Füße nacheinander auf und richten sich dann langsam in den Stand Up auf. So können Sie sich gut ausbalancieren und langsam ins Paddling starten
  • Versuchen Sie Ihre Bewegungen beim Paddeln so gleichmäßig wie möglich zu machen. Gerade als Anfänger sollten Sie sich eher langsamer bewegen und zuerst nur kleine Touren machen. So kann sich Ihr Körper langsam an das Stand-Up-Paddling gewöhnen

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