Kartoffeln: Natürlich lecker und gesunde Helferlein

von pelikanapo

Gekocht, gebraten oder gedämpft ist die Kartoffel bekannt und beliebt. Doch die tolle Knolle kann noch mehr als nur den Magen wärmen. Als natürlicher Gesundheitshelfer lassen sich die Erdäpfel gegen eine Vielzahl von körperlichen Beschwerden einsetzen. Wie das geht, verraten wir Ihnen heute.

Doktor Kartoffel hilft

Erkältungen oder kalte Wintertage sorgen oft für Verspannungen. Hier hilft ein warmer Kartoffelwickel, der schon zu Omas Zeiten ein nützliches Hausmittel gewesen ist. Weil Kartoffeln zu 80 Prozent aus Wasser bestehen, sind sie besonders gute Wärmespeicher. Sie eignen sich sehr gut für warme Wickel, da sie die Temperatur nur langsam wieder abgeben. Auch bei Hals- oder Ohrenschmerzen verschafft der Kartoffelwickel Linderung.

Gut gewickelt, schnell gebessert

So funktioniert es: Nicht zu heiße, gekochte Kartoffeln zu einem Brei zerdrücken und in ein Küchentuch einschlagen. Dieses auf die verspannten oder schmerzenden Stellen legen, bis der Brei erkaltet ist. Die Wärme löst Verspannungen und kurbelt die Durchblutung an. Bei Hals- oder Ohrenschmerzen können so besser Abwehrzellen zu den Krankheitserregern gelangen, um diese zu bekämpfen.

Mit Kartoffel-Kraft gegen trockene Haut

Im Herbst und Winter macht vielen von uns trockene Gesichtshaut zu schaffen. Eine wohltuende Kartoffelmaske mit Honig und Olivenöl kann hier helfen: Olivenöl und Honig versorgen die Haut mit einer Extraportion Feuchtigkeit. Die Kartoffel steuert neben ihrer Feuchtigkeit noch Vitamine und Mineralien bei. So geht’s: Eine Kartoffel reiben, mit zwei Teelöffeln Olivenöl und einem Teelöffel Honig vermischen. Den Brei auf der Haut verteilen und nach zehn Minuten abwaschen.

Dickdarm profitiert von Kartoffeln

Wenn die Verdauung Probleme bereitet, ist Schonkost angesagt – und die Kartoffel sollte ein Teil davon sein. Denn sie enthält viel resistente Stärke, die unverdaut in den Dickdarm gelangt und dort den nützlichen Darmbakterien zusätzlich als Nahrung dient. Im Dickdarm entsteht durch den Abbau der resistenten Stärke Buttersäure. Sie schützt vor Entzündungen im Darm und im Körper. Zusätzlich kann sie die Darmgesundheit fördern. Wer seine Darmflora positiv beeinflussen möchte, sollten die Kartoffeln vor allem fettarm zubereitet zu sich nehmen. Kartoffeln vom Vortag beinhalten durch den Abkühlungs-Prozess besonders viel resistente Stärke. So bieten sich für die Kartoffelkur vor allem Gerichte mit wieder aufgewärmten Pell- oder Salzkartoffeln vom Vortag an.

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